eBay Gebühren 2026: Privat vs. gewerblich – Stand August
Kurzantwort
Für private Verkäufer mit Wohnsitz in Deutschland ist der Verkauf auf eBay.de grundsätzlich ohne Verkaufsprovision möglich; kostenpflichtige Zusatzoptionen und Sonderfälle bleiben davon unberührt. Gewerbliche Verkäufer zahlen dagegen eine Verkaufsprovision, deren variable Höhe von Kategorie, Artikelzustand, Shop-Modell und teilweise vom Servicestatus abhängt.
Was sich 2026 geändert hat
Seit dem 12. Februar 2026 beträgt der fixe Anteil der gewerblichen Verkaufsprovision 0,35 EUR je Bestellung bis einschließlich 10 EUR und 0,45 EUR bei Bestellungen über 10 EUR. Seit dem 1. Juli 2026 gelten außerdem in ausgewählten Kategorien neue variable Sätze.
Beispiele aus der aktuellen eBay-Gebührentabelle:
- Viele Technik-Gerätekategorien: 7 %, bei bestimmten gebrauchten/refurbished Zuständen 5 %.
- Standardkategorien wie Sport, Baby oder Möbel & Wohnen: 14 %, bei bestimmten Re-Commerce-Zuständen 5 %.
- Kleidung & Accessoires: 12 % bis 990 EUR, darüber 3 %.
- Sneaker ab 100 EUR: 7 % bis 990 EUR, darüber 3 %; unter 100 EUR nennt eBay 12 %.
- Medien wie Bücher, Musik, Filme und PC-/Videospiele: 12 % bis 990 EUR, darüber 3 %.
Warum ein pauschaler eBay-Prozentsatz nicht reicht
Ein Rechner kann nur dann sinnvoll sein, wenn die gewählte Kategorie zur echten eBay-Kategorie passt. Shop-Rabatte, Angebotsgebühren, Zusatzoptionen, Anzeigen und ein abweichender Servicestatus können die tatsächliche Abrechnung verändern.
Praxisregel
Nutze den CrowFlip-Rechner als Kalkulationshilfe und gleiche bei knappen Margen die konkrete Kategorie mit der aktuellen eBay-Gebührentabelle ab. Ein Prozentpunkt Unterschied kann bei niedriger Marge den ganzen Deal drehen.
Primärquellen
Zeitabhängige Fakten wurden gegen diese Quellen geprüft.
eBay-Gebühren und Gewinn direkt berechnen
Trage Verkaufspreis, Einkauf, Versand und Kategorie ein. CrowFlip zeigt Gebühren, Gewinn, Marge und ROI.
eBay-Gebühren berechnen