eBay Gewinn berechnen: Formel und Beispiele für 2026
Marge

eBay Gewinn berechnen: Formel und Beispiele für 2026

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Wie wir KI, Quellen und Beispiele einsetzen

Die Formel

Gewinn = Einnahmen - Einkauf - Plattformkosten - Versand - Verpackung - Werbung - sonstige Deal-Kosten.

Marge und ROI beantworten dabei zwei unterschiedliche Fragen:

  • Marge: Wie viel vom Umsatz bleibt als Gewinn übrig?
  • ROI: Wie viel Gewinn erwirtschaftest du im Verhältnis zum eingesetzten Kapital?

Hypothetisches Beispiel

In dieser eigenen Modellrechnung kaufst du einen Artikel für 35 EUR und verkaufst ihn für 79 EUR. Wenn nach eBay-Gebühren, Verpackung und Versand insgesamt weitere 16 EUR anfallen, bleiben 28 EUR Gewinn.

  • Gewinn: 28 EUR
  • Marge auf 79 EUR Umsatz: rund 35 %
  • ROI auf 35 EUR Wareneinsatz: 80 %

Das Beispiel ist bewusst vereinfacht. Die echte eBay-Gebühr hängt bei gewerblichen Verkäufern von Kategorie und weiteren Faktoren ab. Die Übersicht zu privaten und gewerblichen eBay-Gebühren erklärt die Unterschiede; im eBay-Gebührenrechner kannst du mit deinen eigenen Einkaufs- und Verkaufspreisen rechnen.

Der wichtigste Verkaufs-Check

Ein hoher prozentualer ROI ist nicht automatisch ein guter Deal, wenn nur zwei Euro absoluter Gewinn übrig bleiben. Umgekehrt kann ein niedrigerer ROI bei schnellem Umschlag und hohem absoluten Gewinn attraktiv sein. Verwende deshalb mindestens Gewinn, ROI und erwartete Verkaufsdauer gemeinsam. Wenn du einen Artikel schon beim Einkauf prüfen möchtest, erklärt der Sourcing-Scanner-Guide, wie Preisstichprobe, Zustand und Deal-Ergebnis zusammenhängen.

Kurzantwort: Drei Zahlen statt nur eines Prozentsatzes

Vergleiche den absoluten Überschuss, die Marge auf deinen definierten Umsatz und den ROI auf deinen definierten Kapitaleinsatz. Notiere, ob dein Umsatz Käuferporto enthält und ob dein Kapitaleinsatz nur den Einkauf oder zusätzlich vorfinanzierte Kosten umfasst. Unterschiedliche Nenner ergeben unterschiedliche Prozentwerte, obwohl der Verkauf derselbe bleibt.

Das obige Beispiel ist eine hypothetische Modellrechnung, kein CrowFlip-Verkaufsbeleg. Mit den dortigen 79 EUR Umsatz, 35 EUR Einkauf und 16 EUR weiteren Kosten beträgt die Marge genau 28 ÷ 79 × 100 = rund 35,4 %. Der genannte ROI von 80 % bezieht sich ausschließlich auf den Einkauf. Bezögest du dieselben 28 EUR auf alle angenommenen 51 EUR Kosten, wären es rund 54,9 %. Beide Werte brauchen ihre Beschriftung.

Sensitivität: Was passiert bei einem Preisnachlass?

Weiteres hypothetisches Szenario: Einkauf bleibt bei 35 EUR, alle weiteren Kosten werden zunächst unverändert mit 16 EUR angenommen. Ein Verkauf zu 69 statt 79 EUR lässt 18 statt 28 EUR übrig. Zehn Euro Nachlass verringern den ursprünglichen Überschuss damit um rund 35,7 %. Eine tatsächliche variable Plattformgebühr könnte sich mit dem Preis ebenfalls ändern; diese Vereinfachung hält sie bewusst konstant.

Lege deshalb vor dem Verhandeln eine Untergrenze fest. Sollen bei diesen Annahmen mindestens 20 EUR übrig bleiben, brauchst du 35 + 16 + 20 = 71 EUR Verkaufserlös. Sind deine Kosten preisabhängig, berechne sie für diesen Erlös neu; addieren allein reicht dann nicht.

Durchgeführter Rechner-Test: Wer trägt den Versand?

Am 12.10.2026 haben wir den CrowFlip-eBay-Rechner in einem lokalen Browser mit vier Eingabeszenarien bedient. Die Zahlen sind angenommen; es wurde kein Artikel verkauft. Der Test prüft, ob die Oberfläche die folgenden Rechnungen reproduziert. Screenshot und Bildschirmvideo unter dem Artikel zeigen den Rechnerablauf.

Gemeinsame Eingaben: 100 EUR Artikelpreis, 40 EUR Einkauf, 5 EUR tatsächliches Porto und 0 % Werbung. In den ersten drei Szenarien betragen Käufer-Versandbeitrag 5 EUR und Verpackung 0 EUR; kostenloser Versand setzt nur den Käuferbeitrag auf 0 EUR. Im vierten Szenario sind Käuferbeitrag und Verpackung unabhängig mit 7 EUR und 1 EUR eingetragen.

Eingabeszenario Einnahmen Modellierte Kosten Angezeigter Überschuss
Privat, Käufer zahlt Versand, ohne Zusatzgebühren 105,00 EUR 40 + 5 = 45,00 EUR 60,00 EUR
Privat, Verkäufer bietet kostenlosen Versand 100,00 EUR 40 + 5 = 45,00 EUR 55,00 EUR
Gewerblich, Technik-Geräte mit 7 %, Käufer zahlt Versand 105,00 EUR 40 + 5 + 7,80 + 1,482 = 54,282 EUR 50,72 EUR
Gewerblich, 7 EUR Käuferbeitrag, 5 EUR Porto und 1 EUR Verpackung 107,00 EUR 40 + 5 + 1 + 7,94 + 1,5086 = 55,4486 EUR 51,55 EUR

Im dritten Demo-Szenario bleibt die Re-Commerce-Option aus und die 19 % Umsatzsteuer auf die Gebühr zählt als Kosten: 105 × 7 % + 0,45 = 7,80 EUR Gebühr; 7,80 × 19 % = 1,482 EUR Gebühren-USt. Die Anzeige rundet auf Cent. Das ist ein Test des vorhandenen Gebührenmodells, keine neue Tarifprüfung oder eBay-Abrechnung.

Was du daraus mitnehmen kannst: Kostenloser Versand kostet in der privaten Demo 5 EUR Überschuss. Der Käufer-Versandbeitrag gehört bei der gewerblichen Demo zur Gebührenbasis. Im vierten Szenario beträgt die Gebühr 107 × 7 % + 0,45 = 7,94 EUR; die Gebühren-USt. ist 1,5086 EUR. Der Unterschied aus 7 EUR Käuferbeitrag, 5 EUR Porto und 1 EUR Verpackung ergibt deshalb nach zusätzlichen Gebühren nur rund 0,83 EUR mehr Überschuss als im dritten Szenario. Retouren, Arbeitszeit, Fixkosten und Steuern auf den Verkauf sind nicht separat enthalten. Unsere Redaktions- und Prüfmethode erklärt diese Grenzen.

Eingaben speichern und das Kostenblatt ausdrucken

Mit „Berechnung als Link kopieren“ kopierst du einen Link mit deinen Eingaben. Wer ihn öffnet, kann diese Beträge sehen; die Berechnung öffnet sich ohne Anmeldung. Der Link enthält die Werte im URL-Fragment und speichert keinen Verkauf auf dem Server. Er übernimmt die beim Öffnen verwendete Rechnerfassung und ist keine dauerhafte Gebührenzusage.

Mit „Kostenblatt drucken / als PDF speichern“ öffnest du eine Übersicht mit Eingaben, Gebühren, Kosten und Ergebnis. Du kannst sie über den Druckdialog als PDF speichern. Das Kostenblatt ist eine Kalkulation mit deinen Annahmen, kein Verkaufsbeleg und keine Rechnung.

Checkliste für eine brauchbare Kaufentscheidung

  1. Erstelle ein Basisszenario mit nachvollziehbarem Erlös, nicht mit dem teuersten aktiven Angebot.
  2. Rechne einen niedrigeren Verkaufspreis und zusätzliche tatsächlich plausible Kosten separat durch.
  3. Vergleiche absoluten Betrag und ROI. Hoher ROI auf kleinen Einsatz kann trotzdem wenig Euro bedeuten.
  4. Notiere die erwartete Kapitalbindung als Annahme. Aus hoher Marge folgt keine schnelle Verkaufbarkeit.
  5. Kontrolliere später den abgeschlossenen Verkauf gegen die ursprüngliche Rechnung.

Bei mehreren Artikeln hilft der Konvolutrechner, unverkaufbare Einheiten und Zielüberschuss einzubeziehen. Er ersetzt keine belegten Marktpreise. Die Anleitung zum maximalen Konvolut-Einkaufspreis zeigt die entsprechenden Grenzen.

Ist dieser Überschuss mein steuerlicher Gewinn?

Nicht automatisch. Hier wird die Wirtschaftlichkeit eines einzelnen Deals beschrieben. Umsatzsteuer, Einkommensteuer, Fixkosten und Arbeitszeit sind nur enthalten, wenn du sie ausdrücklich und passend berücksichtigst.

eBay-Rechner: 100 € Verkaufspreis, 40 € Einkauf, 5 € Käufer-Versand, 5 € Porto, 0 € Verpackung; gewerbliche Kategorie Technik mit 7 % und 50,72 € Überschuss.
Durchgeführter Rechner-Test am 12.10.2026 mit angenommenen Zahlen; kein abgeschlossener Verkauf.
Vier Rechner-Tests mit angenommenen Zahlen: 100 € Artikelpreis, 40 € Einkauf und 5 € Porto ergeben privat 60,00 €, mit kostenlosem Versand 55,00 € und gewerblich in Technik mit 7 % 50,72 €. Mit 7 € Käufer-Versand und 1 € Verpackung folgen 51,55 €. Kein abgeschlossener Verkauf.

Primärquellen

Zeitabhängige Fakten wurden gegen diese Quellen geprüft.

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Trage Verkaufspreis, Einkauf, Versand und Kategorie ein. CrowFlip zeigt Gebühren, Gewinn, Marge und ROI.

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